Allgemeine Motorinstandsetzung und Grundüberholung

Ventilwartung

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Aufgrund der Komplexität der Arbeiten und der erforderlichen Spezialausrüstung sollte die Ventilwartung, einschließlich der Ventilführungen und Ventilsitze, am besten einer Fachwerkstatt überlassen werden.

Der Fahrzeughalter kann selbst folgende Arbeiten ausführen: Zerlegen des Zylinderkopfs, eine erste Reinigung und die Prüfung des Zustands der Ventiltriebbauteile. Anschließend sollte der Zylinderkopf wieder zusammengebaut und zur fachgerechten Instandsetzung in eine Werkstatt gebracht werden. Dabei entsteht in der Regel ein recht klares Bild vom Umfang der erforderlichen Arbeiten, und eine ungefähre Liste der benötigten Ersatzteile kann erstellt werden.

Die Werkstatt demontiert die Ventile und Ventilfedern aus dem Zylinderkopf und führt die erforderliche Instandsetzung bzw. den Austausch verschlissener Bauteile durch (Ventile, Ventilsitze, Ventilführungen, Federn, Federteller und Ventilkeilstücke). Die Ventilschaftdichtungen werden stets ersetzt. Nach der Montage der Bauteile wird die Einbauhöhe der Ventilfedern geprüft. Bei Bedarf plant die Werkstatt ein Plandrehen des Zylinderkopfs, um die Ebenheit der Dichtfläche wiederherzustellen.

Nach Abschluss der fachgerechten Instandsetzung entspricht der Zustand des Zylinderkopfs in der Regel dem eines Neuteils. Vor dem Einbau auf den Motor reinigen Sie den Zylinderkopf gründlich erneut und entfernen restlos alle Metallspäne, Schleifmittelrückstände und sonstigen feinen Fertigungsrückstände aus allen Hohlräumen und Kanälen. Blasen Sie alle Kanäle und Bohrungen mit Druckluft aus (tragen Sie dabei unbedingt eine Schutzbrille).

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