Dieselmotor

Betrieb im Winter

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ALLGEMEINE ANGABEN

Kraftstoffzusätze für Dieselmotoren werden auch im Winter nicht verwendet. Bei sinkender Außentemperatur verliert Dieselkraftstoff durch Paraffinausscheidungen an Fließfähigkeit. Der Dieselkraftstoff wird dick wie Honig. Aus diesem Grund mischen Mineralölhersteller im Winter Zusätze bei, die die Fließfähigkeit verbessern und den Motorstart bei Außentemperaturen bis –15 °C gewährleisten. Bei sehr niedrigen Außentemperaturen kann es jedoch erforderlich sein, etwas Benzin beizumischen, insbesondere wenn „Sommer“-Dieselkraftstoff im Tank ist.

Benzin sollte nach Möglichkeit beigemischt werden, bevor die Paraffinausscheidung beginnt.

Nur normales Benzin beimischen, kein Super-Benzin.

Aufgrund der leichten Entflammbarkeit die Mischung aus Sicherheitsgründen nur im Kraftstofftank des Fahrzeugs herstellen. Dabei nach Möglichkeit zuerst normales Benzin und danach Dieselkraftstoff einfüllen.

Da die Beimischung von Benzin die Motorleistung verringert, nur die tatsächlich erforderliche Benzinmenge beimischen.

Temperatur: Sommer-Dieselkraftstoff / Winter-Dieselkraftstoff. Von 0 bis –15 °C: max. 30 % / – Von –15 bis –25 °C: – / max. 30 %. Beispiel: Bei einer Gesamtkraftstoffmenge von 30 L darf der Anteil an normalem Kraftstoff maximal 9 L betragen.

Wenn der Motor wegen eingedicktem Dieselkraftstoff nicht anspringt.

VORGEHENSWEISE

1. Fahrzeug in eine warme Garage schleppen.

2. Kraftstofffilter ausbauen und im heißen Wasserbad erwärmen. Hinweis: Die Einspritzanlage keinesfalls mit einer Lötlampe erwärmen. Explosionsgefahr!

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