Dieselmotor

Einspritzanlage

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ALLGEMEINE ANGABEN

системы преднакала разогрева
Lage der Glühsystem-Bauteile

1. Glühkerze

2. Kühlmitteltemperatursensor

3. Linke vordere Wand im Fußraum des Fahrers

4. Glühzeitsteuergerät

5. Glührelais

6. Batterie

ARBEITSPRINZIP DES DIESELMOTORS Beim Dieselmotor wird reine Luft in die Zylinder angesaugt und dort auf einen sehr hohen Verdichtungsgrad komprimiert. Dadurch steigt die Temperatur in den Zylindern über die Zündtemperatur des Dieselkraftstoffs. Der Dieselkraftstoff entzündet sich selbstständig, daher sind hier keine Zündkerzen erforderlich.

Bei kaltem Motor kann die Zündtemperatur des Kraftstoffs allein durch Verdichtung nicht erreicht werden. In diesem Fall erfolgt die Vorglühung des Motors. Dazu besitzt jede Wirbelkammer des Motors eine Glühkerze, die den Brennraum erwärmt.

Der Kraftstoff wird direkt von der Einspritzpumpe aus dem Kraftstofftank angesaugt. Die Einspritzpumpe erzeugt den erforderlichen hohen Druck (etwa 130 bar), der entsprechend der Zündfolge auf die Zylinder verteilt wird. Gleichzeitig dosiert der Regler der Einspritzpumpe die Kraftstoffmenge in Abhängigkeit von der Stellung des Gaspedals. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird der Dieselkraftstoff über die Einspritzdüsen in die Vorkammer des jeweiligen Zylinders eingespritzt. Je nach Form der Vorkammer bzw. Wirbelkammer gerät die angesaugte Luft durch die Verdichtung in eine Wirbelbewegung, was eine optimale Vermischung von Luft und eingespritztem Kraftstoff begünstigt.

Vor dem Eintritt in die Pumpe durchströmt der Kraftstoff den Kraftstofffilter. Dort wird er von Verunreinigungen und Wasser gereinigt. Daher ist es besonders wichtig, das Wasser aus dem Filter abzulassen bzw. den Filter gemäß dem Wartungsplan zu wechseln.

Die Einspritzpumpe ist wartungsfrei. Alle beweglichen Teile der Pumpe werden durch den Dieselkraftstoff geschmiert. Die Pumpe wird über den Zahnriemen von der Kurbelwelle angetrieben, der auch die Nockenwelle antreibt.

Da der Dieselmotor nach dem Prinzip der Selbstzündung arbeitet, kann er nicht durch Unterbrechung der Zündspannung abgestellt werden; dafür ist ein Magnetventil vorhanden. Beim Ausschalten des Zündschlosses wird das Magnetventil stromlos und sperrt den Kraftstoffkanal. Dadurch ist sichergestellt, dass die Kraftstoffzufuhr unterbrochen ist, bevor das Lenkradschloss beim Abziehen des Zündschlüssels einrastet. Beim Starten des Motors wird über den Zündschalter Spannung an das Magnetventil angelegt, das den Kraftstoffkanal öffnet.

GLÜHSYSTEM Bei kaltem Motor kann die Zündtemperatur des Kraftstoffs allein durch Verdichtung nicht erreicht werden, daher muss der Motor vorgewärmt werden. Dazu ist in jede Brennkammer eine Stabglühkerze eingeschraubt. Die Glühkerze besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse und einem darin eingepressten Heizstab. Sobald Spannung anliegt, erwärmt sich die Glühwendel im Heizstab innerhalb weniger Sekunden auf 850 °C, sodass die Vorglühzeit bis zum Start selten länger als 10 Sekunden dauert. Nach dem Erlöschen der Glühkontrollleuchte im Armaturenbrett kann der Motor gestartet werden. Die Dauer der Vorglühung wird durch das elektronische Steuergerät geregelt, das sich im Innenraum neben dem Handschuhfach auf der rechten Seite befindet. Das Steuergerät für die Motorvorglühung erhält Informationen über die Motortemperatur vom Kühlmitteltemperatursensor. Auf Grundlage dieser Informationen bestimmt das Steuergerät die Dauer und die Stärke des Glühstroms.

Prüfung des Glühsystems Treten beim Starten des Motors Schwierigkeiten auf, prüfen Sie zunächst die Verdichtung des Motors. Ist der Verdichtungsdruck zu niedrig, springt der Motor bei niedrigen Temperaturen nicht an. Ist die Verdichtung in Ordnung, prüfen Sie die Funktion aller Glühkerzen.

Prüfbedingungen Die Batterie ist vollständig geladen, die Batteriespannung muss mindestens 12 V betragen. Der Motor ist kalt (Umgebungstemperatur) bzw. die Motortemperatur liegt unter +60 °C. Bei höherer Motortemperatur trennen Sie den Stecker vom Kühlmitteltemperatursensor.

Prüfung der Stromzufuhr Diese Prüfung kann ohne Ausbau der Glühkerzen durchgeführt werden.

VORGEHENSWEISE

1. Schließen Sie ein Voltmeter zwischen Glühkerze und Masse an.

2. Stecken Sie den Schlüssel in das Zündschloss und schalten Sie die Vorglühung ein. Nach 3 Sekunden muss die Batteriespannung (12 V) anliegen, andernfalls prüfen Sie die Kontakte des Zündschalters.

3. Anschließend die Zündung ausschalten und die Vorglühanlage einschalten. Das Messgerät sollte innerhalb von 20 s die Batteriespannung anzeigen (12 V oder höher). Die Zeit hängt von der Temperatur der Glühkerze, der Batteriespannung, der Kühlmitteltemperatur und von der Stellung des Zündschalters/Anlassers zwischen EIN und AUS ab.

4. Klemme S am Anlasser abklemmen, damit der Anlasser nicht arbeiten kann.

5. Zündschlüssel kurz auf „Start“ drehen und in der Stellung „Zündung EIN“ halten. Das Voltmeter sollte innerhalb von 20 s die Batteriespannung anzeigen (12 V oder höher).

6. Klemme S wieder am Anlasser anschließen.

7. Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Das Voltmeter sollte innerhalb von 5 min die Batteriespannung anzeigen (12 V oder höher), vorausgesetzt, die Kühlmitteltemperatur liegt unter 60 °C.

8. Liegt keine Stromzufuhr an, das Steuergerät der Vorglühanlage zur Prüfung in eine Werkstatt bringen.

Prüfung des Vorglührelais

VORGEHENSWEISE

1. Relais ausbauen.

2. Проверьте катушку реле омметром на пробой (0 Ом).

2. Spule des Relais mit einem Ohmmeter auf Durchgang prüfen (0 Ω).

3. Ohmmeter an den Ausgang des Relais anschließen. Die Verbindung muss bestehen.

4. Batteriespannung an die Spulenkontakte anlegen. Das Relais muss schalten, und der Widerstand am Ausgang muss 0 Ω betragen.

5. Andernfalls das Relais ersetzen.

Prüfung der Glühkerzen

VORGEHENSWEISE

1. Stromführende Schiene auf Rostbildung prüfen; bei Bedarf reinigen oder ersetzen.

2. Glühkerze auf äußerlich sichtbare Beschädigungen prüfen.

3. Steckverbinder des Vorglühsteuergeräts abziehen. Ohmmeter zwischen Klemme 5 des Steckers und Masse anschließen. Der Wert muss 0 Ω betragen, andernfalls die Leitung ersetzen.

4. Anschlusskabel und Stromschiene der Glühkerze abschrauben.

5. Проверьте омметром сопротивление между клеммой свечи накаливания и блоком

5. Mit einem Ohmmeter den Widerstand zwischen Glühkerzenanschluss und Motorblock (Masse) prüfen. Der Wert muss 0 Ω betragen. Wird eine Unterbrechung festgestellt, die Glühkerze ersetzen.

6. Alle Glühkerzen auf diese Weise prüfen.

Hinweis Der tatsächliche Widerstand der Glühkerze ist sehr gering und mit üblichen Messgeräten schwer zu messen. Sollwert: 0,650 Ω. Vor der Messung die Glühkerze von Öl reinigen.

7. Defekte Glühkerze ausschrauben und ersetzen.

8. Anschlusskabel und Stromschiene anschrauben; dabei Federscheibe und Unterlegscheibe auf die Glühkerze setzen.

9. Falls abgezogen, Steckverbinder des Kühlmitteltemperatursensors wieder anschließen.

Hinweis Wird kein Fehler gefunden, der Motor aber schlecht startet, sind die Glühkerzen während des Glühens zu prüfen. Dazu die Einspritzdüsen ausbauen und die Glühkerzen durch die Öffnungen betrachten. Glühkerzen mit verbrannten Spitzen

10. Verbrannte Glühkerzenspitzen sind hauptsächlich die Folge defekter Einspritzdüsen.

11. Если обнаружены подобные свечи (стрелка) , достаточно их только заменить.

11. Bei Glühkerzen wie dargestellt (Pfeil) genügt der Austausch.

12. Einspritzdüsen auf Einspritzdruck und Dichtheit prüfen lassen (Werkstattarbeit).

Prüfung des Kühlmitteltemperatursensors

VORGEHENSWEISE

1. Temperatursensor ausbauen.

2. Ohmmeter an die Kontakte des Sensors anschließen. Zur Prüfung den Sensor entweder mit Kältespray abkühlen oder in einem Wasserbad erwärmen.

Sollwerte Temperatur/Widerstand: −15 °C 11,5 kΩ | 0 °C 5,6 kΩ | +10 °C 3,7 kΩ | +40 °C 1,2 kΩ. Prüfung der Kontakte des Zündschalters

VORGEHENSWEISE

1. Untere Verkleidung der Lenksäule ausbauen.

2. Steckverbinder des Zündschlosses abziehen.

3. Подключите к штекеру (1) омметр и проверьте сопротивление (2 – штекер к выключателю

3. Ohmmeter an Steckverbinder (1) anschließen und den Widerstand prüfen (2 – Steckverbinder zum Zündschalter und Anlasser). Es darf keine Verbindung bestehen.

4. Schlüssel ins Zündschloss stecken. Der Widerstand muss bis 0 Ω betragen, andernfalls den Zündschalter ersetzen.

5. Untere Verkleidung der Lenksäule wieder montieren.

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