Motoren

Zahnriemen wechseln, Steuerzeiten einstellen

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Die Beschreibung der Arbeitsschritte zum Zahnriemenwechsel gilt nicht nur für den Zahnriemenwechsel selbst, sondern auch für den Aus- und Einbau des Zylinderkopfs, wofür der Zahnriemen zwingend abgenommen werden muss.


Das Einbauen des Zahnriemens umfasst logischerweise auch das Einstellen der Steuerzeiten. Die Steuerzeiten verändern sich jedoch nicht durch Verschleiß. Sie werden nur einmal eingestellt, und zwar dann, wenn der Zahnriemen zuvor abgenommen wurde.

Der Ventiltrieb und der Kurbeltrieb arbeiten nur dann richtig zusammen (siehe Kapitelanfang), wenn die Steuerzeiten korrekt eingestellt sind. Falsche Steuerzeiten führen zu geringer Motorleistung und können im Extremfall zu schwersten Motorschäden führen, etwa wenn der Kolbenboden auf nicht rechtzeitig geschlossene Ventile trifft. Die Einstellung erfolgt je nach Motortyp unterschiedlich.

Kann man das selbst durchführen?

Der komplette Zahnriemenwechsel bei Motoren mit 5 und 6 Zylindern ist nur mit Spezialwerkzeug möglich. Daher ist diese Arbeit leider nicht für die Heimwerkstatt geeignet.


DURCHFÜHRUNG

Bei Motoren mit 5 Zylindern muss zum Abnehmen des Zahnriemens der vordere Schwingungsdämpfer an der Kurbelwelle demontiert und am Ende wieder montiert werden. Dies ist nur mit der Verlängerung (2079) für den Drehmomentschlüssel und dem Gegenhalter (2084) möglich. Beim alleinigen Wechsel des Zylinderkopfs bleibt der Zahnriemen unten am Zahnrad der Kurbelwelle montiert, daher sind keine Spezialwerkzeuge erforderlich.

Bei Motoren mit 6 Zylindern müssen zum Einstellen der Steuerzeiten (erforderlich nach Zahnriemenwechsel und Ausbau des Zylinderkopfs) die Nockenwellen und die Kurbelwelle exakt im OT-Zustand fixiert werden (Werkzeuge 3242 und 3243).

Bei Motoren mit 4 Zylindern gibt es keine Probleme. Zum Zahnriemenwechsel sind keine Spezialwerkzeuge erforderlich.

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