Motoren

Kurbelwelle

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Die Aufgabe der Kurbelwelle besteht darin, die geradlinige Auf- und Abbewegung der Kolben im Zylinder in eine Drehbewegung umzuwandeln.


Die zu den Kolben führenden Verbindungsstangen – die Pleuel – wirken auf die Kurbelwelle und sind auf deren Hubzapfen angeordnet. Zur Vermeidung übermäßiger Vibrationen befinden sich gegenüber den Hubzapfen Gegengewichte.


Um ein Durchbiegen der Kurbelwelle im Betrieb zu verhindern, ist sie beim 4-Zylinder-Motor auf fünf und beim 5-Zylinder-Motor auf sechs Lagern – den Hauptlagerzapfen – gelagert. Jeder Hubzapfen wird somit rechts und links von einem Lager gestützt. Beim 6-Zylinder-Motor ist es anders: Aus Platzgründen liegen hier immer zwei Pleuel zwischen zwei Hauptlagern. Somit hat dieser Motor insgesamt 4 Hauptlager.


Hinten, in Fahrtrichtung gesehen, sitzt auf der Kurbelwelle die Scheibe mit dem Zahnkranz für das Anlasserritzel. Dies ist das Schwungrad, an dem die Kupplung montiert wird und so die Verbindung zum Getriebe hergestellt wird, oder die Antriebsplatte, an der der Drehmomentwandler des Automatikgetriebes befestigt ist. Am anderen Ende der Kurbelwelle sind das Antriebszahnrad des Zahnriemens und die Riemenscheibe befestigt.

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