Fahrwerk und Lenkung
Die Vorderradaufhängung ist eine unabhängige Federbeinachse vom Typ MacPherson mit Schraubenfedern und integrierten Teleskopstoßdämpfern. Das untere Ende jedes Federbeins ist mit einem Radträger verbunden, der die Radnabe, die Lager und die Bremsbaugruppe trägt. Das untere Ende jedes Radträgers ist über ein abgedichtetes Kugelgelenk mit einem unteren Querlenker verbunden. Die innenliegenden Enden der unteren Querlenker sind am vorderen Achsquerträger befestigt, sodass die Querlenker die Federbeine seitlich führen. Das obere Ende jedes Federbeins ist an einem Federbeindom der Karosserie verschraubt. Ein Stabilisator ist hinter den unteren Querlenkern angebracht und wirkt der Wankneigung der Vorderradaufhängung entgegen.
Bei Limousine, Schrägheck und Kombi ist die Hinterradaufhängung ebenfalls unabhängig ausgeführt und besitzt Halblängslenker, Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfer. Die Halblängslenker sind vorn am Achsquerträger und hinten an den Radträgern befestigt. Die Schraubenfedern sitzen zwischen den Halblängslenkern und dem Unterboden der Karosserie.
Bei Limousine- und Schrägheckmodellen sind die Stoßdämpfer hinter den Schraubenfedern angeordnet, bei Kombimodellen dagegen konzentrisch zu den Schraubenfedern. Bei einigen Kombimodellen sind die Stoßdämpfer selbstnivellierend ausgeführt. Der Federungsquerträger ist am Fahrzeugunterboden und am Achsgetriebe befestigt. Bestimmte Modelle sind mit einem Stabilisator ausgerüstet, der hinter dem Achsgetriebe montiert und über Verbindungsstangen mit den Schräglenkern verbunden ist.
Die Hinterradaufhängung der Modelle P100 besteht aus einer Starrachse, die auf jeder Seite durch eine Blattfeder geführt und abgestützt wird. Zur Dämpfung der Vertikalbewegungen dienen Teleskopstoßdämpfer. Die Radnaben und Bremsen sind direkt an beiden Seiten der Achse befestigt. Die Achse ist mit U-Bügeln und Gegenplatten an den Blattfedern verschraubt. Die Stoßdämpfer sind unten an den Gegenplatten und oben am Fahrzeugunterboden befestigt.
Das Lenkgetriebe ist als herkömmliches Zahnstangenlenkgetriebe vor den Vorderrädern angeordnet. Die Drehbewegung des Lenkrads wird über eine Lenkwelle mit einem Kreuzgelenk auf das Lenkgetriebe übertragen. Die vorderen Achsschenkel sind über Spurstangen mit dem Lenkgetriebe verbunden, die jeweils ein inneres und ein äußeres Kugelgelenk besitzen. Bei einigen Modellen ist eine Servolenkung erhältlich, bei der die Unterstützung hydraulisch durch eine motorgetriebene Pumpe erfolgt.
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