Verdunstungsemissions-Lecksuchpumpe

DTC-Übersicht

Hinweis:
Die Lecksuchpumpe ist in das Kanisterpumpenmodul integriert.
BeschreibungDie Beschreibung ist im EVAP-System (Verdunstungsemissions-System) zu finden (siehe Seite ES-335).
PrüfablaufSiehe EVAP-System (siehe Seite ES-340).
Überwachungsbeschreibung5 Stunden* nach dem Ausschalten der Zündung erzeugt die Lecksuchpumpe im EVAP-System einen Unterdruck (Vakuum). Das ECM überwacht anhand des EVAP-Drucks auf Undichtigkeiten und Stellglied-Fehlfunktionen.
Hinweis:*: Liegt die Motorkühlmitteltemperatur 5 Stunden nach dem Ausschalten der Zündung nicht unter 35 °C (95 °F), startet die Überwachungsprüfung 2 Stunden später. Liegt sie auch 7 Stunden nach dem Ausschalten der Zündung noch nicht unter 35 °C (95 °F), startet die Überwachungsprüfung 2,5 Stunden später.


*: Befindet sich nur eine geringe Kraftstoffmenge im Kraftstofftank, dauert es länger, bis sich der EVAP-Druck stabilisiert.

- P2401: Lecksuchpumpe steckt in Stellung AUS bei Betrieb B. Die Lecksuchpumpe erzeugt über die Referenzblende Unterdruck (Vakuum). Der Systemdruck des Verdunstungsemissionssystems wird dann vom ECM mithilfe des Kanisterdrucksensors gemessen, um den Referenzdruck zu bestimmen. Liegt der Druck über -1,057 kPa-g (-7,93 mmHg-g) oder unter -4,85 kPa-g (-36,4 mmHg-g), interpretiert das ECM dies als Lecksuchpumpe steckt in Stellung AUS (ist nicht in Betrieb). Das ECM schaltet die MIL ein und speichert den DTC (2-Fahrt-Erkennungslogik).

- P2402: Lecksuchpumpe steckt in Stellung EIN bei Betrieb B. Die Lecksuchpumpe erzeugt über die Referenzblende Unterdruck (Vakuum). Der Systemdruck des Verdunstungsemissionssystems (Evaporative Emission) wird dann vom ECM mithilfe des Kanisterdrucksensors gemessen, um den Referenzdruck zu bestimmen. Liegt der Druck über -1,057 kPa-g (-7,93 mmHg-g) oder unter -4,85 kPa-g (-36,4 mmHg-g), interpretiert das ECM dies als Lecksuchpumpe steckt in Stellung EIN (läuft dauerhaft). Das ECM schaltet die MIL ein und speichert den DTC (2-Fahrt-Erkennungslogik).

Hinweis:
Die Erkennungslogik der DTCs P2401 und P2402 ist gleich, da in beiden Fällen der in Betrieb B gemessene Referenzdruck mit dem in Betrieb A erfassten Atmosphärendruck verglichen wird.
Das ECM berechnet die Differenz dieser Drücke, indem es [den Referenzdruck] vom [gespeicherten Atmosphärendruck] abzieht, und verwendet diesen Wert zur Überwachung der Druckänderung im Verdunstungssystem.
Überwachungsstrategie
Typische Aktivierungsbedingungen


Typische Fehlerschwellenwerte
„Saturated“ zeigt an, dass sich der EVAP-Druck innerhalb von 60 Sekunden um weniger als 0,286 kPa-g (2,14 mmHg-g) ändert.

Überwachungsergebnis
Siehe Prüfen des Überwachungsstatus (siehe Seite ES-17).
Testen Sie sich
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