SOHC-Motoren

Motor/Automatikgetriebe-Einheit – Ausbau und Trennung

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Hinweis: Für diesen Arbeitsschritt wird ein geeigneter Hebezeug mit Hebegeschirr benötigt. Vermutete Fehler am Automatikgetriebe sollten vor dem Ausbau des Aggregats von einem Ford-Händler oder einem Automatikgetriebe-Spezialisten überprüft werden, da die spezielle Fehlerdiagnoseausrüstung für den Betrieb bei eingebautem Getriebe ausgelegt ist.

Ausbau
1 Verfahren wie in Abschnitt 8, Absätze 1 bis 15 einschließlich beschrieben durchführen. Zusätzlich, sofern zutreffend, den Kickdown-Seilzug vom Vergaser abklemmen.

2 Fahrzeug anheben und auf Achsständern abstützen (siehe „Anheben und Abstützen des Fahrzeugs“).

Sicherstellen, dass unter dem Fahrzeug ausreichend Arbeitsraum vorhanden ist.

3 Zur besseren Zugänglichkeit das Abgasrohr vom Krümmer lösen und die Abgasanlage ausbauen.

4 Gelenkwelle ausbauen.

5 Sofern zutreffend, die Sicherungslaschen aufbiegen, dann die beiden Schrauben jeder der beiden Stabilisator-U-Schellen am Fahrzeugunterboden lösen. Stabilisator so weit wie möglich absenken.

6 Die Verschraubungen lösen und die Getriebeölkühlleitungen vom Getriebe trennen. Die offenen Enden der Leitungen und des Getriebes verschließen, um Schmutzeintritt und Getriebeölaustritt zu verhindern. Den Halter der Ölkühlleitung von der Motorhalterung entfernen und beiseitelegen.

7 Die beiden Clips der Schaltstange entfernen und die Schaltstange vom manuellen Wählhebel und vom Wählhebel am Getriebe lösen.
8 Sofern zutreffend, den Kickdown-Seilzug vom Getriebe abklemmen und den Seilzug herausziehen.

9 Kabel vom Anlasssperr-/Rückfahrlichtschalter, von der Wandlerüberbrückungskupplung und gegebenenfalls vom Kickdown-Magnetschalter abziehen.

10 Die Befestigungsschraube entfernen und die Tachowelle vom Getriebeverlängerungsgehäuse abziehen. Die Öffnung am Getriebe verschließen, um Schmutzeintritt zu verhindern.

11 Den Unterdruckschlauch von der Unterdruckdose abziehen und die Leitung aus ihrer Halterung am Getriebegehäuse lösen.

12 Motoröl in einen Behälter ablassen.

13 Die beiden Muttern, mit denen die Motorlager am Querträger befestigt sind, lösen. Unterlegscheiben entnehmen.

14 Das Getriebe mit einem Rangierwagenheber abstützen, wobei zwischen Heber und Getriebe ein Holzklotz unterzulegen ist, um die Last zu verteilen.

15 Die vier Schrauben lösen, mit denen der Getriebequerträger am Fahrzeugunterboden befestigt ist. Die Lage des Massebands beachten, sofern zutreffend. Die mittlere Schraube lösen, mit der der Querträger am Getriebe befestigt ist, und den Querträger entfernen.

Die Lagertasse und die Abgasaufhängung entnehmen.

16 Abschließend prüfen, ob alle relevanten Kabel, Leitungen und Schläuche abgeklemmt sind, damit die Motor-Getriebe-Einheit ausgebaut werden kann.

17 Ein geeignetes Hebezeug an den Motorhebeösen vorne und hinten am Zylinderkopf anbringen. Das Hebegeschirr so anordnen, dass die Motor-Getriebe-Einheit beim Ausbau einen steilen Winkel von etwa 40° bis 45° einnimmt.

18 Motor-Getriebe-Einheit so anheben, dass die Motorbolzen frei vom Querträger sind, dann die Einheit nach vorne schieben und gleichzeitig den Rangierwagenheber, der das Getriebe abstützt, absenken. Die Einheit aus dem Fahrzeug heben und dabei darauf achten, angrenzende Bauteile nicht zu beschädigen.

19 Wenn das Fahrzeug nach dem Ausbau der Motor-Getriebe-Einheit bewegt werden soll, den Stabilisator provisorisch wieder am Unterboden befestigen.

Trennen
20 Zum Trennen von Motor und Getriebe wie folgt vorgehen.

21 Anlasser ausbauen.

22 Motor und Getriebe waagerecht auf Holzklötzen abstützen.

23 Durch die Anlasseröffnung die vier Muttern zwischen Drehmomentwandler und Flexplatte lösen. Um jede Mutter nacheinander durch die Öffnung zu erreichen, muss die Kurbelwelle mit einem geeigneten Schlüssel an der Schraube der Kurbelwellenriemenscheibe gedreht werden.

24 Motor-Getriebe-Schrauben herausdrehen und entfernen, dabei die Lage des Massebands, der Unterdruckleitungshalterung und der Halterung des Ölmessstabrohrs des Getriebes beachten. Die beiden Schrauben der Motoradapterplatte entfernen und, sofern zutreffend, den Blindstopfen aus der Adapterplatte ziehen.

25 Motor und Getriebe trennen. Dabei sicherstellen, dass der Drehmomentwandler fest im Getriebegehäuse gehalten wird, da er sonst herausfallen könnte, was zu Getriebeölverlust und möglichen Schäden führen kann. Gegebenenfalls die Aggregate leicht hin- und herbewegen, um sie zu trennen.

Motor – Einbau (Schaltgetriebe eingebaut)

1,8-Liter (Typ R2A)
1 Verfahren aus Abschnitt 8 in umgekehrter Reihenfolge durchführen, dabei folgende Punkte beachten.

2 Vor dem Einbau des Motors prüfen, ob die Kupplungsscheibe zentriert ist. Dies ist notwendig, damit die Keilverzahnung der Getriebeeingangswelle durch die Verzahnung in der Mitte der Kupplungsscheibe gleiten kann.

3 Prüfen, ob Kupplungsausrückhebel und Ausrücklager korrekt eingebaut sind, und die Keilverzahnung der Getriebeeingangswelle leicht einfetten.

4 Prüfen, ob die Motoradapterplatte korrekt auf den Zentrierstiften sitzt.

5 Kupplungsseil am Ausrückhebel anschließen und dabei sicherstellen, dass es entsprechend der Verlegung beim Ausbau geführt wird.

6 Motor mit der richtigen Ölsorte und -menge befüllen.

7 Kühlsystem befüllen.

8 Spannung des Generatorriemens prüfen und gegebenenfalls einstellen.

9 Gaszug einstellen.

1,6- und 1,8-Liter (Typ R6A) 10 Verfahren aus Abschnitt 8 in umgekehrter Reihenfolge durchführen, dabei die oben genannten Punkte beachten.

Testen Sie sich

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